Mag. Michaela Neufeldt-Schoeller, Psychotherapeutin in Wien 18

Das Leben mit einer psychischen Krankheit

Im vorliegenden Beitrag sprechen eine Frau und ein Mann über ihr Leben mit ihrer psychischen Krankheit. Die Frau leidet unter Depressionen und Soziophobie (hier der Angst, vor Menschen zu sprechen), der Mann leidet unter Depressionen und das seit vielen Jahren.

In Österreich leidet jede(r) Zehnte an Depressionen (Frauen mehr als Männder), etwa ein Fünftel der Bevölkerung leidet an irgendeiner anderen psychischen Krankheit – die Mehrzahl davon an Angststörungen.

Jetzt, im (dunklen) Winter und  – konkret – vor Weihnachten, können sich psychische Krankheiten noch stärker ausprägen: teilweise ist es den ganzen Tag über nie wirklich hell, pausenlos wird einem suggeriert, wie glücklich man zu Weihnachten doch zu sein hat und doch spüren viele Betroffene, dass sie selbst eigentlich gar nicht so glücklich sind. Viele Psychotherapeuten bestätigen, dass im Jänner – also kurz nach dem „frohen Weihnachtsfest“ – ihre Telefone viel häufiger läuten als sonst im Jahr.
Leider sind Erkrankungen der Psyche in unserer (Leistungs-) Gesellschaft immer noch zu einem großen Teil stigmatisiert und tabuisiert. Das ist der Grund, weshalb sich beide Betroffenen wünschen, dass sie offener über ihre Krankheit sprechen können. Sie wünschen sich eine Gesellschaft, die keinen Unterschied mehr macht zwischen einem gebrochenen Bein und einer kranken Seele (in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?!) …

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