Mag. Michaela Neufeldt-Schoeller, Psychotherapeutin in Wien 18

Hormone können an Depressionen, Sucht und anderen seelischen Leiden beteiligt sein

Ulrike Ehlert, Psychologin und Psychotherapeutin an der Universität Zürich, erforscht seit vielen Jahren die Zusammenhänge zwischen Psyche und Hormonen.
Die aktuelle Forschung zeigt, dass Hormone neben der Steuerung großer Teile unseres Lebens (wann sind wir müde? wann haben wir Hunger? wann haben wir Lust auf Sex?) auch eine wichtige Rolle bei vielen psychischen Krankheiten haben.

So ist bei suchtkranken oder depressiven Patienten der Kortisolspiegel zu hoch, während er bei psychosomatischen Erkrankungen wie einer chronischen Schmerzstörung viel zu niedrig ist. Frauen, deren Östrogenspiegel in den Wechseljahren in grösseren Schwankungen sinkt, zeigen eher depressive Verstimmtheiten als Frauen, deren Östrogenspiegel gleichmäßiger sinkt.

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