Mag. Michaela Neufeldt-Schoeller, Psychotherapeutin in Wien 18

Psychotherapie online, Video-Psychotherapie via Zoom, Skype und Co.

Neun von zehn Psychotherapeuten haben während der aktuellen Corona-Zeit therapeutische Sitzungen per Video durchgeführt, um sich nicht gegenseitig anzustecken. Wie ist nun – nach beinahe einem Jahr – das Fazit? Was ist besser, eine Therapie vor Ort – „Face to Face“ – oder eine Videotherapie?

Nichts desto trotz: eine amerikanische Studie belegt, dass eine Video-Psychotherapie Symptome bei Essstörungen, Depressionen oder Angststörungen vergleichbar reduziert wie dies eine klassische Therapie schafft.

Zu den Vorteilen einer Online-Therapie gehört zweifellos die wegfallende Anreisezeit zum Therapeuten (in einer Großstadt wie Wien sind das für Hin- und Rückweg gleich einmal 1,5 Stunden, die man sich mit Online-Therapien spart) und der Abbau von Barrieren, welcher Art auch immer. Nachteilig kann sich die räumliche Distanz auswirken, der fehlende „unmittelbare“ Blickkontakt oder ruckelnde Videos bei einer schlechten Datenübertragung.

Den ganzen, sehr interessanten und aktuellen, Artikel können Sie auf spektrum.de lesen.


Diese Artikel könnte Sie auch interessieren: Jugendliche haben mehr mit der COVID Dauerbelastung zu kämpfen | Psychische Belastungen nach und durch Corona zeigen sich verzögert | Woran erkennt man einen guten Psychotherapeuten? |

Entschuldigung, Kommentare zu diesem Artikel sind nicht möglich.