Mag. Michaela Neufeldt-Schoeller, Psychotherapeutin in Wien 18

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Positive Psychologie: Ideologie oder Wissenschaft? Mehr als 20 Jahre ist es her, dass der amerikanische Psychologe Martin Seligman die Positive Psychologie in einem Fachmagazin erstmals erwähnte. Seither wurden und werden Erkenntnisse in Mitarbeiter- und Lebensführung, Motivation und Erziehung einbezogen.

Der Positiven Psychologie wird oft das empirische Fundament abgesprochen und sie wird als Ideologie kritisiert, die dem Menschen eine ständige Selbstoptimierung aufzwingt („Jeder Mensch kann lernen, glücklich zu sein“). Häufiger Kritikpunkt ist der Umstand, dass mit „Glücksdiktaten“ Druck auf jene Menschen ausgeübt wird, die sich unglücklich fühlen und das mitunter von Menschen, die eigentlich mit Psychologie gar nichts am Hut haben. Zu sehr werde dabei nur auf das Individuum abgezielt und dabei (gesellschaftliche) Einflüsse von außen nicht berücksichtigt – so eine weitere Kritik.

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