Mag. Michaela Neufeldt-Schoeller, Psychotherapeutin in Wien 18

Was Hänschen nicht lernt…

20 Jahre lang beobachteten Psychologen des Max-Planck-Institutes für psychologische Forschung in München die Entwicklung von 200 Kindern bis ins Erwachsenenalter. Die überraschende Erkenntnis aus der Mammutstudie: es ist dem Menschen wesentlich mehr in der Entwicklung vorgezeichnet, als bisher angenommen.

Getestet wurden die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder, ebenso wie soziale und feinmotorische Fähigkeiten. Mit dem Ergebnis, dass die Unterschiede zwischen den damals 3-5 jährigen auch im Erwachsenenalter von 23 Jahren noch bestanden. Es gibt also erstaunliche Übereinstimmungen zwischen dem Verhalten der Kinder untereinander und dem in späteren Jahren. Wer als Kind mit Aggressionen auffiel, zeigt auch im späteren Leben soziale Auffälligkeiten.
Interessant ist dabei, dass auch die Pubertät hier keinen Bruch darstellt – so gab es bei allen Probanden nach der Pubertät nur mehr minimale Fortschritte im Denkvermögen.

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